Wenn du den Namen Carola Schubert hörst, wirst du ihn selten auf den Titelseiten großer Zeitungen finden. Aber in wissenschaftlichen Kreisen ist sie eine feste Größe. Ihre Karriere begann an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, einer der renommiertesten medizinischen Hochschulen Europas. Dort war sie fast 12 Jahre aktiv, unter anderem am Institut für Geschlechtermedizin und im Bereich der kardiovaskulären Forschung.

Schon früh spezialisierte sich Carola Schubert auf molekulare Prozesse im Herzen. Was bedeutet das? Sie erforschte, wie Zellen im Herzgewebe Signale senden, wie Gene reguliert werden – und was das alles mit Herzkrankheiten zu tun hat. Später wechselte sie zur DZHK (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung), wo sie sich auch mit klinischer Forschung beschäftigte und eng mit Ärzt:innen und Laborteams zusammenarbeitete.

JahrStationRolle / Bereich
2007–2019Charité BerlinForscherin, Gender & Kardiologie
ab 2019DZHK & Nuvisan ICB GmbHPartner Site Manager, klinische Studien
FachgebietSpezialisierung
MolekularbiologieZell-Signalwege im Herzgewebe
GeschlechtermedizinUnterschiede zwischen Mann & Frau
Kardiovaskuläre GenregulationEinfluss von Genen auf Herzerkrankungen

Forschungsschwerpunkte von Carola Schubert

Carola Schubert hat sich auf Themen spezialisiert, die man oft überliest – aber die unser Leben retten können. Ihr Fokus lag unter anderem auf der Untersuchung von Geschlechterunterschieden bei Herzerkrankungen. Klingt vielleicht trocken, aber stell dir mal vor: Männer und Frauen bekommen zwar beide Herzinfarkte, aber die Symptome, die Behandlung und sogar die Heilung können sich völlig unterscheiden. Und genau hier kommt ihre Forschung ins Spiel.

Sie untersuchte, wie das weibliche Hormon Östrogen das Herz beeinflusst – vor allem über den sogenannten Estrogenrezeptor β. In einer wichtigen Studie fand sie heraus, dass dieses Hormon das Herz bei Druckbelastung schützt. Das ist zum Beispiel bei Bluthochdruck der Fall. Ein weiteres Thema war das Protein Melusin, das das Herz nach einem Infarkt stabilisiert. Ihre Studien zeigten, dass das Protein das Risiko von Herzrissen senken und die Heilung des Herzens verbessern kann. Das ist bahnbrechend – und doch reden nur wenige darüber.

Diese Arbeiten wurden in führenden Fachzeitschriften wie Journal of Molecular Medicine, Basic Research in Cardiology und Circulation Research veröffentlicht. Dort wurde nicht nur der biologische Zusammenhang erklärt, sondern auch klinische Auswirkungen diskutiert. Damit leistete Carola Schubert einen echten Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis – zwischen Laborbank und Krankenhausbett.

Warum Carola Schubert einen Unterschied macht

In einer Welt, in der medizinische Forschung oft männlich dominiert ist, bringt Carola Schubert eine andere Perspektive ein – im wahrsten Sinne des Wortes. Ihre Arbeit zeigt, dass man nicht einfach „eine Lösung für alle“ anwenden kann, wenn es um Herzgesundheit geht. Frauenherzen ticken anders – und das im wahrsten Sinne. Ihre Studien haben das Bewusstsein für geschlechterspezifische Behandlungen in der Kardiologie geschärft.

Aber es geht nicht nur um Hormone. Schubert hat auch bewiesen, dass genetische Unterschiede eine Rolle spielen, wie das Herz auf Stress, Medikamente oder Operationen reagiert. Damit hat sie nicht nur die Wissenschaft bereichert, sondern auch den Weg für personalisierten Medizinansätze bereitet.

Und wie groß ist ihr Einfluss? Auf ResearchGate hat sie über 2.200 Zitationen und mehr als 49 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Das mag trocken klingen, aber in der Forschungswelt ist das ein klares Zeichen: Man hört auf sie. Ihre Ergebnisse werden genutzt, zitiert und weiterentwickelt – ein stilles, aber starkes Vermächtnis.

Häufige Fragen zu Carola Schubert

Wer ist Carola Schubert?
Eine deutsche Wissenschaftlerin, spezialisiert auf Herzforschung und Geschlechtermedizin.

Wo hat Carola Schubert geforscht?
An der Charité Berlin, beim DZHK und aktuell bei Nuvisan ICB GmbH.

Was sind ihre wichtigsten Studien?
Östrogenrezeptor β bei Herzstress, Melusin nach Infarkt, geschlechtsabhängige Genregulation.

Wie beeinflusst ihre Arbeit die Medizin?
Sie hilft, Männer und Frauen besser individuell zu behandeln – besonders bei Herzproblemen.

Wo finde ich ihre Arbeiten?
Auf Plattformen wie PubMed, ResearchGate und über die Webseiten der DZHK und Charité.

Wichtige Weggefährten von Carola Schubert

Wissenschaft ist Teamarbeit. Auch Carola Schubert hat mit vielen Kolleginnen und Kollegen eng zusammengearbeitet. Ein wichtiger Name ist Vera Regitz-Zagrosek, eine Pionierin der Geschlechtermedizin in Deutschland. Beide forschten gemeinsam an der Charité zu den Unterschieden zwischen Männer- und Frauenherzen – mit dem Ziel, Therapien besser anzupassen.

Ein weiterer Partner war Georgios Kararigas, mit dem sie genetische Muster im Herzgewebe untersuchte. Auch internationale Forschungsnetzwerke wie EUGenMed (European Gender Medicine Network) griffen auf ihre Daten zurück. Das zeigt: Ihre Arbeit hatte nicht nur lokale, sondern auch europaweite Bedeutung – und half mit, die Grundlagen für neue Behandlungsleitlinien zu schaffen.

Fazit: Die Bedeutung von Carola Schubert heute

Carola Schubert ist kein Star, der auf Konferenzen gefeiert wird oder auf YouTube über Gesundheit spricht. Aber ihre Arbeit hat echte Auswirkungen auf unser Leben – besonders für Frauen mit Herzproblemen. In einer Zeit, in der personalisierte Medizin wichtiger denn je wird, hat sie früh den Finger in die Wunde gelegt: Geschlecht ist keine Nebensache in der Medizin.

Ihre Studien helfen Ärzt:innen weltweit, bessere Entscheidungen zu treffen. Und wer weiß – vielleicht wurde auch deine Herzbehandlung oder die eines Familienmitglieds durch ihre Forschung verbessert. Das ist Wissenschaft, die wirkt. Leise, aber kraftvoll. Ganz so wie Carola Schubert selbst.

Mher Lessn: jennifer bourguignon

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